Görlitzer Geister und ihre Geschichten

Von Geistern erfährt man, die noch heute an sagenumwobenen Orten in der Alt- und in der Nikolaivorstadt ihr Unwesen treiben. Natürlich darf dabei die Geschichte der pilgernden Agnete Fingerin nicht fehlen.
Agnete Fingerin (um 1445 – 1515) - Diese ungewöhnliche Frau schrieb im Mittelalter Geschichte. Sie war nicht nur schön, sondern besaß auch Vermögen, das sie sich selbst erarbeitet hatte. Nach nur kurzer Ehe schon früh verwitwet, übernahm sie die Geschäfte ihres Mannes und führte sie erfolgreich weiter. Anders als zu dieser Zeit üblich, blieb sie Zeit ihres Lebens unverheiratet und kinderlos.
Ihren Reichtum teilte sie mit Bedürftigen, beispielsweise über die von ihr gegründete, „Fromme Stiftung von Brot und Salz“. Als Stifterin wirkte sie wohltätig für die Kirche St. Peter und Paul sowie Görlitzer Krankenhäuser. 1476 begleitete sie die Reisegesellschaft von Herzog Albrecht von Sachsen auf einer Pilgerreise nach Rom, eine weitere nach Jerusalem ist nicht mit Quellen belegt. Man munkelt allerdings, dass Sie die Baupläne des berühmten „Heiligen Grabes“ von Jerusalem nach Görlitz brachte...

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