Die Verfolgung der Juden in Görlitz unter der faschistischen Diktatur 1933-1945

Die Verfolgung der Juden in Görlitz unter der faschistischen Diktatur 1933-1945

Schriftenreihe des Ratsarchivs der Stadt Görlitz, Band 14

Herausgegeben von der Stadtverwaltung Görlitz, 1990

Inhalt:

  1. Vorwort
  2. Das Leben der jüdischen Bürger in Görlitz bis zur Errichtung der faschistischen Diktatur 1933
    • Geduldet und vertrieben – ein historischer Überblick bis 1847
    • Tüchtig in Handel und Gewerbe, engagiert im Sozialwesen
    • Die Görlitzer Synagogengemeinde
    • Integriert in die Politik, bleibende Verdienste in Kultur und Wissenschaft
    • Antisemitische Tendenzen und Erscheinungsformen
  3. Maßnahmen und Ergebnisse von der Errichtung der faschistischen Diktatur am 30.1.1933 bis zum Vorabend des Progroms im November 1938
    • Das Jahr 1933 – ein schmerzhafter Einschnitt im Leben der jüdischen Bevölkerung
    • Antisemitischer Kurs im Görlitzer Kulturleben
    • Faschistische Ideologie im Bildungswesen, Vertreibung jüdischer Schüler und fortschrittlicher Lehrkräfte
    • Artur Dresel – verleumdet und ermordet
    • Die Nürnberger Gesetze 1935 verschärfen die Situation
    • Die Emigration jüdischer Bürger 1933 bis November 1938
    • Die Vorbereitung des Generalangriffs auf jüdische Betriebe und Geschäfte
  4. Vom Novemberprogrom 1938 bis zum Tage der Befreiung am 8.5.1945
    • Die „Reichskristallnacht“ – ein organisierter Progrom
    • Die Emigration jüdischer Bürger und ihr Leben im Exil
    • Antisemitische Maßnahmen verschärfen die Lage in Görlitz
    • Das Standesamt als faschistische Institution
    • Die Naziideologie ignoriert medizinische Ethik
    • Die „judenfreie“ Volksbildung im Dienst der Nazis
    • Das Görlitzer  Kulturleben unter dem Hakenkreuz
    • Das Zwangsarbeitslager Tormersdorf/Rothenburg 1941-1943
    • Ausbeutung und Ermordung von jüdischen Menschen im Görlitzer KZ Biesnitzer Grund 1943-1945
    • Ausländische jüdische Menschen in Görlitz und Umgebung
    • Beteiligung am antifaschistischen Widerstandskampf und jüdische Selbstbehauptung
  5. Ist Antisemitismus überwindbar?
    • Antifaschistische Neuorientierung im Kultur- und Bildungswesen
    • Malitz und Meinshausen – zwei Hauptschuldige vor dem Gericht
    • Wirken Görlitzer Juden in der DDR
    • Die jüdischen Gedenkstätten in Görlitz – Licht und Schatten
  6. Anlagen und Bemerkungen
    • Anlage 1: Urliste der Synagogengemeinde Görlitz, aufgestellt im Juni 1860
    • Anlage 2: Denkschrift zur Stellung der Rabbiner
    • Anlage 3: Erinnerungsbericht von Dr. Hans Karger und Frau Karger, geb. Guttmann (Jerusalem), nach Notizen eines Gespräches mit E. Opitz (Görlitz) 1987
    • Anlage 4: Erinnerungsbericht von Susanne Krause (Görlitz), 1.9.1986
    • Anlage 5: Schüler Mosaischen Glaubens an Görlitzer Schulen 1932-1939
    • Anlage 6: Jüdische Geschäfte in Görlitz. Stand 29.7.1935
    • Anlage 6a: Im Rechnungsjahr 1938 bis Mitte Februar 1939 getätigte Verkäufe jüdischer Grundstücke
    • Anlage 6b: Nachweis über die jüdischen gewerblichen Betriebe (Görlitz) gemäß Verfg. V. 13.3.41
    • Anlage 7: Erinnerungsbericht von Johannes Perseke (Görlitz) 18.2.1985
    • Anlage 8: Erinnerungsbericht von Ruth Pilz, geb. Schlesinger (Görlitz) 4.11.1989
    • Anlage 9: Erinnerungen von Hans Hiller (Görlitz) 7.3.1985
    • Anlage 10: Die Görlitzer jüdische Gemeinde bis ins III. Reich
Autor: 
Roland Otto
Veröffentlichungsdatum: 
1990