Langenstraße 13

Die Entwicklung des Hauses Langenstraße 13 beginnt, den bauhistorischen Untersuchungen entsprechend, im 15. Jahrhundert.
Während der Zeit der Renaissance fanden umfangreiche Umbaumaßnahmen statt. Die Fenster zur Langenstraße besaßen Sandsteingewände, die erdgeschossige Halle eine Holzbalkendecke und der hofseitige Saal des 1. Obergeschosses die für diese Zeit typischen Sitznischen.
Unter dem erneuerten Putz der Fassade Verrätergasse konnte bis in Höhe des 1. Obergeschosses der originale Putz der Renaissance gesichert werden.
Nach dem Stadtbrand des Jahres 1717 musste das Haus neu aufgebaut werden. Die heute im Gebäude erhaltenen 4 Stuckdecken stammen aus dieser Zeit.
Die derzeit erlebbare Fassade geht auf Veränderungen des 19. Jahrhunderts zurück. Aus dieser Zeit stammen auch die vorgehängten Winterfenster mit nach außen öffnenden Flügeln.

 

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