Jugendstilkaufhaus

Das Görlitzer Kaufhaus mit seiner strengen äußeren Gliederung entstand als „Kaufhaus zum Strauß“ in den Jahren 1912/13 in nur neunmonatiger Bauzeit (eingeweiht am 30.9.1913) auf der Fläche eines bereits seit dem 18. Jahrhundert bebauten Quartiers östlich des Rademarktes.

Bereits 1717 befand sich hier der Gasthof „Goldener Strauß“, später das Hotel „Zum Strauß“. 1929 wurde das Gebäude Bestandteil des damals größten europäischen Warenhauskonzerns, der Rudolph-Karstadt-AG.

Architektonisches Vorbild für das vom Potsdamer Architekten Carl Schmanns entworfene Haus bildete das mit dem Namen Alfred Messel verbundene Berliner Kaufhaus „Wertheim“ (1897-1904).

Lohnenswert ist ein Blick in den aus dieser Zeit im Wesentlichen original erhaltenen Innenraum mit dem durch ein farbiges Glasdach abgeschlossenen Lichthof.

Nach einiger Zeit ohne Nutzung befindet sich das Objekt nun in der Sanierungs- und Umbauphase.

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