Fischmarkt

Geschichte und Topographie der Stadt Görlitz; Richard Jecht, Görlitz 1927-1934:

Der Stadtteil östlich von dem Kloster, den heute die Fischmarktgasse, der Fischmarkt, die Bäckergase und die Krischelgasse ausfüllen, weist bis ins 18. Jahrhundert nur die Namen Bäckergasse und Krischelgasse auf. Der jetzige südliche Teil der Fischmarktgasse heißt 1728 noch An der Krischelgasse, die dort befindliche Neue Badestube (Fischmarktgasse 4) liegt 1525 noch in der „Krischelgasse. Die nördlichen Häuser der Fischmarktgasse, des Fischmarktes und der Bäckergasse waren wohl alle ursprünglich Hinterhäuser der südlichen Brüdergasse und der Langenläuben, wie sie es zum Teil noch jetzt sind. Das Feuer hat hier und in der Krischelgasse 1525, 1759 und 1817 große Schäden angerichtet. Es gab neben den Drei Eichen (s. Klosterplatz 2) nur einen Brauhof in dieser Gegend, Fischmarkt 15 (64), sonst standen hier nur „ Privathäuser“.

Der Fischmarkt

trägt seinen Namen erst seit 1767, wo er von dem Heringsmarkte (an der Untermarktsapotheke) hierher verlegt wurde.

 

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